Wir öffnen um 8 Uhr mit Filterkaffee und warmen Brötchen und schließen erst, wenn der letzte Aperitif getrunken ist. Dazwischen: neun Frühstücksvarianten, ein wechselnder Mittagstisch für 12,50 Euro und Kuchen, der am selben Morgen gebacken wurde. Die Küche kocht selbst, auch um halb drei am Nachmittag.
Kein Frühstücksschluss um elf. Wer erst mittags wach wird, bekommt dasselbe Ei und dasselbe Brötchen wie der Gast um acht. Die Karte wechselt um 16 Uhr, nicht vorher.
Suppen, Saucen, Marmeladen und Kuchen entstehen im Haus. Nur die Brötchen kommen von einer Bäckerei aus Sachsenhausen, weil deren Ofen besser ist als unserer.
Zwei Bohnen fest im Programm, eine dritte wechselt alle sechs Wochen. Wir mahlen für Filter und Espresso getrennt und kalibrieren die Mühle jeden Morgen neu.
Acht Tische draußen von April bis Oktober, Decken im Winter am Eingang. Nicht reservierbar, dafür fast immer ein Platz frei, wenn drinnen Wartezeit ist.

Neun Teller, zwei davon vegan, einer glutenfrei. Ab 6,80 Euro für Brötchen, Butter, Marmelade und Kaffee, bis 14,90 Euro für den großen Teller, der zu zweit reicht. Am Wochenende läuft der Brunch von 10 bis 14 Uhr, à la carte statt Buffet, mit zweieinhalb Stunden Zeit pro Tisch.

Zwei Gerichte täglich, eines vegetarisch, dazu Suppe oder Salat. Die Karte hängt ab 10 Uhr im Fenster und steht ab 10:30 Uhr online. Ab 11:30 Uhr wird ausgegeben, um 14 Uhr ist Schluss. Wer nur 40 Minuten Pause hat, sagt das beim Bestellen und wird vorgezogen.

Espresso, Filter und Milchkaffee aus einer Rösterei im Ostend. Vier bis sechs Kuchen täglich, gebacken am selben Morgen, ab 3,90 Euro das Stück. Die Kanne Filterkaffee für zwei kostet 5,40 Euro und wird nachgeschenkt. Bohnen für zu Hause gibt es an der Theke im 250 Gramm Beutel.
Das Frühstück ist bei uns kein Randgeschäft, sondern die längste Schicht des Tages. Ab 8 Uhr stehen zwei Leute in der Küche, ab 9 Uhr drei. Wer um 8:15 Uhr kommt, bekommt sein Ei in sieben Minuten. Wer sonntags um 10:30 Uhr kommt, wartet realistisch 20 bis 25 Minuten. Das sagen wir lieber vorher, als es hinterher zu erklären.
Die Brötchen kommen von einer Bäckerei in Sachsenhausen, zweimal am Vormittag geliefert, damit die zweite Fuhre um 11 Uhr noch warm ist. Marmelade kochen wir selbst, im Sommer aus Aprikosen vom Markt, im Winter aus Orangen. Der Aufschnitt bleibt bewusst klein: vier Sorten, dafür gute.
Neun Frühstücksteller klingen nach viel. In der Praxis decken sie vier Situationen ab: schnell und allein, lange und zu zweit, süß, oder herzhaft mit Ei. Das kleine Frühstück für 6,80 Euro besteht aus Brötchen, Butter, Marmelade und Kaffee. Damit sitzt man 20 Minuten und ist wieder draußen. Das große Frühstück für 14,90 Euro dauert eine Stunde und reicht für zwei Personen, wenn der Hunger nicht extrem ist.
Zwei Teller sind vegan, einer davon mit Rührtofu, den wir selbst würzen statt ihn fertig zu kaufen. Ein Teller ist glutenfrei, weil wir glutenfreies Brot getrennt lagern und in einem eigenen Toaster zubereiten. Für Kinder gibt es keine eigene Karte, dafür jede halbe Portion zum halben Preis. Das funktioniert in der Regel besser als ein Extrateller mit Pommes.
Samstag und Sonntag läuft der Brunch von 10 bis 14 Uhr. Kein Buffet. Wir haben es zwei Jahre lang mit Buffet versucht und wieder abgeschafft, weil Rührei nach 40 Minuten unter der Wärmelampe niemandem schmeckt. Stattdessen kommt alles à la carte, die Tische bleiben zweieinhalb Stunden reserviert, und um 12:30 Uhr arbeitet die Küche am Anschlag.
Reservierungen für den Brunch nehmen wir bis Freitagabend an, telefonisch oder per Mail. Ab sechs Personen brauchen wir eine Vorbestellung der Hauptkomponenten, sonst blockiert eine Gruppe die Küche für alle anderen Tische. Wer spontan kommt, hat vor 10:30 Uhr und nach 13 Uhr die besten Chancen auf einen Platz am Fenster.
Um 6:30 Uhr geht das Licht in der Küche an. Bis 7:15 Uhr sind Marmeladen abgefüllt, Obst geschnitten und der Teig für die Waffeln angerührt. Um 7:45 Uhr wird die Espressomaschine eingestellt, das dauert vier bis sechs Versuche, bis Mahlgrad und Durchlaufzeit zusammenpassen. Punkt 8 Uhr öffnet die Tür.
Die erste Stunde gehört den Stammgästen, die ihren Platz kennen und nicht gefragt werden müssen, was sie trinken. Zum Frühstück bestellen die meisten Gäste Milchkaffee, und genau daran entscheidet sich, ob das Frühstück gut war. Wir mahlen für Filter und Espresso getrennt, die Filtermühle wird morgens einmal kalibriert und danach nicht mehr angefasst. Eine Kanne Filterkaffee für zwei kostet 5,40 Euro und wird nachgeschenkt, solange sie reicht.
Es gibt bei uns keine Pancakes mit Sirup, keine Bowl mit Açaí und keinen Matcha Latte. Nicht aus Prinzip, sondern weil wir alle drei getestet haben und keines der Ergebnisse gut genug war, um dauerhaft auf der Karte zu stehen. Wer Avocadobrot sucht, findet es zwei Straßen weiter, ehrlich gesagt in besserer Qualität, als wir es machen würden.
Draußen stehen von April bis Oktober acht Tische. Die Terrasse ist nicht reservierbar, weil das Wetter in Frankfurt keine verlässlichen Zusagen erlaubt. Bei Regen holen wir die Kissen herein, die Tische bleiben stehen, und unter der Markise sitzt es sich trockener, als es aussieht. Im Winter hängen Decken am Eingang, jeder darf sich eine nehmen.
Ein ehrlicher Hinweis: Zwischen 10 und 12 Uhr sind wir am Wochenende laut. Wer in Ruhe arbeiten oder ein längeres Gespräch führen will, ist unter der Woche vor 10 Uhr deutlich besser aufgehoben. Steckdosen gibt es nur an vier Tischen, und an diesen Tischen bitten wir am Wochenende nach zwei Stunden freundlich um den Platz. Das ist keine Schikane, sondern der einzige Weg, wie die Rechnung für alle aufgeht.
Die häufigste Frage am Telefon ist nicht, was es gibt, sondern wann es voll ist. Diese Tabelle beantwortet das ehrlicher als jede Öffnungszeit. Sie zeigt für jedes Zeitfenster, was in der Küche läuft, was ein Besuch ungefähr kostet und wie lange Sie auf den Teller warten.
| Zeitfenster | Was läuft | Preisrahmen | Chance auf einen Tisch | Wartezeit Küche | Passend für |
|---|---|---|---|---|---|
| 8:00 bis 9:30 | Frühstück, ruhiges Haus | 6,80 bis 12,00 Euro | sehr hoch | 5 bis 10 Minuten | Allein, Zeitung, konzentriertes Arbeiten |
| 9:30 bis 11:30 | Frühstück, volles Haus | 6,80 bis 14,90 Euro | mittel | 15 bis 20 Minuten | Zu zweit, lange sitzen |
| 11:30 bis 14:00 | Mittagstisch, zwei Gerichte | 12,50 Euro | niedrig, besonders samstags | 10 bis 15 Minuten | Mittagspause, Gruppen bis vier |
| 14:00 bis 16:00 | Kuchen und spätes Frühstück | 3,90 bis 9,50 Euro | hoch | rund 5 Minuten | Treffen, Kaffee, Laptop |
| 16:00 bis 18:00 | Kaffee, Aperitif ab 17 Uhr | 3,20 bis 8,50 Euro | hoch | 5 bis 10 Minuten | Feierabend, kurzer Stopp |
| 18:00 bis 22:00 | Abendkarte, kleine Küche | 9,50 bis 19,00 Euro | mittel | 15 bis 25 Minuten | Abendessen, Gruppen ab sechs mit Reservierung |
Die Werte stammen aus einem normalen Monat ohne Messe. Während der Buchmesse und der Ambiente verschiebt sich alles um etwa eine Stunde nach vorne, und die Wartezeit in der Küche verdoppelt sich mittags. In diesen Wochen lohnt sich eine Reservierung auch für zwei Personen. Wer flexibel ist, gewinnt zwischen 14 und 16 Uhr am meisten: gleiche Küche, halbe Wartezeit, freie Tischwahl.
Kaffee ist die einzige Position auf der Karte, die fast jeder Gast bestellt. Deshalb behandeln wir ihn nicht als Beilage. Wir kaufen bei einer Rösterei im Ostend, die zwölf Kilo pro Woche für uns röstet, und holen die Bohnen selbst ab, meistens dienstags. Zwischen Röstdatum und Ausschank liegen so sieben bis zehn Tage. Vorher schmeckt Espresso nach Kohlensäure, danach flach.
Die Hausmischung ist ein Blend aus Brasilien und Honduras, 80 Prozent Arabica, der Rest Robusta. Sie ist dafür gemacht, mit Milch zu funktionieren, weil zwei Drittel aller Bestellungen Milchkaffee sind. Daneben läuft ein reiner Arabica aus Äthiopien für Filter, der nach Aprikose und schwarzem Tee schmeckt und für Cappuccino zu fein ist.
Die dritte Bohne wechselt alle sechs Wochen. Sie steht auf einer Tafel neben der Maschine, mit Herkunft, Aufbereitung und Röstdatum. Wer fragt, bekommt vor dem Bestellen einen kleinen Schluck zum Probieren.
Kaffeemehl reagiert auf Luftfeuchtigkeit und Temperatur. An einem schwülen Julimorgen läuft derselbe Mahlgrad vier Sekunden schneller durch als an einem trockenen Januarmorgen. Deshalb wiegt der Barista um 7:45 Uhr die erste Dosis ab, stoppt die Durchlaufzeit und korrigiert, bis 18 Gramm Kaffee in 25 bis 29 Sekunden 36 Gramm Espresso ergeben.
Das kostet vier bis sechs Versuche und ungefähr 100 Gramm Kaffee pro Tag. Diese Verschwendung ist eingepreist. Sie ist der Unterschied zwischen trinkbar und gut.
Filterkaffee brühen wir von Hand, 30 Gramm auf einen halben Liter, in drei Aufgüssen. Die Kanne für zwei kostet 5,40 Euro und wird nachgeschenkt, solange sie reicht. Espresso kostet 2,40 Euro, der doppelte 3,20 Euro. Cappuccino und Flat White liegen bei 3,90 Euro, der große Milchkaffee bei 4,40 Euro. Hafer- und Sojamilch kosten nichts extra, weil ein Aufschlag von 50 Cent auf pflanzliche Milch schwer zu begründen ist.
Die Milch kommt von einem Hof im Vogelsberg. Wir schäumen jede Portion frisch und heben nichts auf, was in der Kanne übrig bleibt. Das klingt selbstverständlich, ist es in der Praxis aber nicht: Aufgeschäumte Milch ein zweites Mal zu erhitzen spart Zeit und ruiniert den Geschmack. Zucker steht auf dem Tisch, Sirup gibt es nicht.
Entkoffeinierten Espresso haben wir immer da, aufbereitet im Schweizer Wasserverfahren, ohne chemische Lösungsmittel. Er kostet dasselbe wie der normale. Tee führen wir bewusst knapp: vier lose Sorten in Kannen, kein Beutel, keine zwanzig Aromen, die ein halbes Jahr im Regal stehen. Kakao machen wir aus geschmolzener Schokolade statt aus Pulver, was länger dauert und den Preis von 4,20 Euro erklärt.
Zwischen 9:30 und 11:30 Uhr am Wochenende zieht ein Barista 90 bis 120 Bezüge pro Stunde. In dieser Zeit sind Sonderwünsche schwierig, denn ein Handfilter dauert vier Minuten, in denen keine drei Cappuccini entstehen. Wir sagen dann, dass es dauert, statt es schnell und schlecht zu machen.
An der Theke stehen beide Hausbohnen im 250 Gramm Beutel, 9,50 Euro für den Blend, 12,00 Euro für den Äthiopier. Wir mahlen auf Wunsch, fragen aber vorher nach der Zubereitung, weil gemahlener Kaffee nach drei Tagen deutlich verliert. Papierfilter, eine einfache Handmühle und zwei Karaffen liegen daneben. Ein Abo gibt es nicht, dafür legen wir Ihnen die Tüte zurück, wenn Sie anrufen.
Ein ehrlicher Hinweis: Wir sind kein Spezialitätenröster und wollen keiner sein. Es gibt keine Waage auf jedem Tisch, keine Verkostungsnotizen auf der Karte und keinen Barista, der eine Bestellung kommentiert. Wer Kaffee als Wissenschaft betreiben möchte, ist bei den spezialisierten Häusern in der Stadt besser aufgehoben. Bei uns soll er vor allem jeden Tag gleich gut sein.
Sechs Aufnahmen aus dem Betrieb, keine gestellten Szenen: der Gastraum vor der Öffnung, die Kuchentheke am Vormittag, die Terrasse bei Sonne, die Maschine im Dienst, der Pass um zwölf und das Regal mit den Bohnen. Wer wissen will, wie eng die Tische stehen und wie hell es an welchem Platz ist, sieht es hier deutlicher als in jeder Beschreibung.
Ab halb zwölf wechselt das Haus den Rhythmus. Die Frühstückskarte bleibt liegen, die Küche stellt auf zwei warme Gerichte um, und der Geräuschpegel steigt für zweieinhalb Stunden deutlich. Wer aus einem Büro in der Nähe kommt, hat meistens 45 Minuten Zeit. Danach wird es wieder ruhig, bis am Abend die kleine Karte startet.
Es gibt täglich zwei Gerichte, eines davon vegetarisch, dazu wahlweise eine Tasse Suppe oder einen kleinen Salat. Der Preis liegt seit zwei Jahren bei 12,50 Euro und schließt Wasser aus der Karaffe ein. Die Karte hängt ab 10 Uhr im Fenster und steht ab 10:30 Uhr auf der Startseite.
Ausgabe ist von 11:30 bis 14 Uhr. Danach räumen wir den Posten ab, weil die Reste sonst bis 16 Uhr unter der Lampe stehen würden. Wer weniger Zeit hat, sagt es beim Bestellen. Wir schreiben dann eine 45 auf den Bon, und die Küche zieht den Tisch vor.
Montags wird eingekauft, dienstags geplant. Der Gemüsehändler sagt am Montagnachmittag, was in der Woche kommt, und danach richten sich die Gerichte, nicht umgekehrt. Im Februar heißt das oft Kohl, Wurzelgemüse und Hülsenfrüchte, im Juni Zucchini, Bohnen und Tomaten. Fisch gibt es an zwei Tagen pro Woche, Fleisch an drei, ein Tag ist rein pflanzlich. Diese Reihenfolge steht nicht fest, sondern hängt davon ab, was tatsächlich gut ist.
Abends wird es kleiner: sechs Positionen, drei davon vegetarisch, dazu Suppe und zwei Nachtische. Die Preise liegen zwischen 9,50 Euro für eine große Vorspeise und 19,00 Euro für den Hauptgang mit Fisch. Ab 17 Uhr gibt es Aperitif, Wein aus dem Rheingau und aus Franken, offen ab 5,20 Euro das Viertel, und Apfelwein vom Fass für 2,90 Euro.
Die Küche nimmt bis 21:30 Uhr Bestellungen an, danach laufen nur noch Kuchen und Getränke. Um 22 Uhr schließen wir die Tür, aber niemand wird hinausgebeten, der noch am Glas sitzt.
Nachmittags übernimmt die Kuchentheke. Vier bis sechs Kuchen stehen unter der Haube, gebacken am selben Morgen, ab 3,90 Euro das Stück. Käsekuchen und ein Schokoladenkuchen sind fast immer da, der Rest richtet sich nach Obst und Laune.
Dazu gibt es zwei herzhafte Kleinigkeiten für den Fall, dass jemand um 15 Uhr Hunger hat und nicht bis 18 Uhr warten will: eine Suppe und ein belegtes Brot. Diese Lücke schließt kaum ein Haus in der Altstadt, und genau deshalb ist sie uns wichtig.
Jede Speisekarte trägt die 14 kennzeichnungspflichtigen Allergene als Ziffer neben dem Gericht. Bei Zöliakie fragen Sie bitte trotzdem nach, weil wir in einer Küche arbeiten und Mehlstaub sich nicht vollständig trennen lässt. Laktosefreie Milch ist immer da. Für Kinder gibt es keine eigene Karte, sondern jede halbe Portion zum halben Preis. Hochstühle stehen zwei bereit, ein Wickeltisch ist im Gästebad an der Wand montiert.
12,50 Euro für einen Mittagstisch decken Wareneinsatz, Personal und Miete knapp, mehr nicht. Der größte Posten ist nicht das Essen, sondern die Arbeitszeit: Zwei Köche und zwei Leute im Service kosten pro Mittag mehr als der komplette Wareneinsatz eines Tages. Deshalb steigen die Preise nicht jedes Quartal um zehn Cent, sondern alle zwei Jahre spürbar. Das ist unangenehm, aber ehrlicher als eine schleichende Verkleinerung der Portionen.
Reservierungen nehmen wir mittags ab vier Personen an, alles darunter läuft ohne Anmeldung. Das klingt streng, hat aber einen Grund: Zwei reservierte Zweiertische, die um 12:20 Uhr leer stehen, kosten an einem vollen Mittag rund acht Gäste. Wer sicher gehen will, ruft kurz vorher an und fragt, wie es aussieht. Diese Auskunft ist meistens genauer als jedes Reservierungssystem.
Ein ehrlicher Hinweis: Zwischen 12:15 und 13:15 Uhr ist das Haus voll, laut und schnell. Wer ein ruhiges Geschäftsessen sucht, sollte 13:30 Uhr wählen oder abends kommen. Große Runden ab acht Personen nehmen wir mittags nicht an, weil dann drei kleine Tische blockiert sind und die Küche in derselben Zeit doppelt so viele Gäste bedienen könnte.
Das Video zeigt einen normalen Dienstagmorgen zwischen 7 und 11 Uhr, gefilmt ohne Absperrung und ohne Umbau. Sie sehen die Küche vor dem Service, den Weg der Brötchen vom Lieferwagen in den Korb, das Einstellen der Mühle und den Moment, in dem die ersten Gäste hereinkommen.
Wir haben bewusst nichts inszeniert. Wenn ein Tisch wackelt, wackelt er auch im Film. Für alle, die vorher wissen wollen, wie eng es zwischen den Tischen ist, wie hoch der Geräuschpegel liegt und ob der Zugang stufenfrei ist, beantwortet dieser Rundgang mehr Fragen als jede Bildergalerie. Der Ton bleibt unverändert, es liegt keine Musik darunter.
Die meisten Fragen am Telefon drehen sich um vier Dinge: Bekomme ich einen Tisch, komme ich mit dem Kinderwagen hinein, wo parke ich, und darf der Hund mit. Hier stehen die Antworten, damit Sie nicht anrufen müssen. Wenn doch etwas fehlt, greifen wir zwischen 8 und 17 Uhr fast immer sofort ab.
Telefonisch unter der Nummer im Fußbereich dieser Seite, per Mail oder persönlich an der Theke. Ein Online-Formular gibt es bewusst nicht, weil ein Formular nicht sieht, dass am Samstag um 11 Uhr bereits zwölf Leute warten. Wir bestätigen jede Reservierung, meistens innerhalb von zwei Stunden.
Für zwei bis drei Personen halten wir den Tisch 15 Minuten, ab vier Personen 20 Minuten. Danach vergeben wir ihn weiter, was niemandem gefällt, an einem vollen Samstag aber unvermeidlich ist. Eine Absage ist immer besser als ein leerer Tisch.
Ohne Reservierung führen wir eine Liste an der Theke, kein Nummernsystem, kein Piepser. Sie geben Vornamen und Handynummer an, wir schreiben eine geschätzte Wartezeit dazu und schicken eine Nachricht, sobald der Tisch frei ist. In der Zwischenzeit können Sie durch die Altstadt laufen, statt im Eingang zu stehen.
Die Schätzung stimmt in etwa vier von fünf Fällen. Wenn wir uns irren, dann meistens zu Ihren Gunsten, weil wir lieber zehn Minuten zu viel als zu wenig ansagen.
Ab sechs Personen brauchen wir eine Vorbestellung der Hauptkomponenten, spätestens zwei Tage vorher. Das ist kein Menüzwang: Es reicht, wenn wir wissen, wie viele Frühstücksteller, wie viele warme Gerichte und ob jemand vegan isst. Ab zehn Personen legen wir zwei Tische zusammen, was den hinteren Bereich blockiert. Am Wochenende geht das deshalb nur vor 10 Uhr oder nach 14 Uhr. Rechnungen splitten wir bei Gruppen bis acht Personen gern, darüber wird es an der Kasse eng.
Das ganze Haus lässt sich montags und dienstags ab 18 Uhr mieten, für maximal 55 Personen sitzend oder 80 stehend. Wir machen dafür kein Buffet mit zwanzig Positionen, sondern drei Gerichte, die wirklich gut werden. Der Mindestumsatz liegt bei 1.200 Euro, Getränke eingerechnet. Musik ist bis 23 Uhr möglich, danach schreibt die Nachbarschaft mit, und das zu Recht.
Mit der U-Bahn steigen Sie an der nächsten Station in der Altstadt aus und gehen vier Minuten zu Fuß. Mit dem Auto empfehlen wir das nächstgelegene Parkhaus, weil die Straßen ringsum Anwohnerparken sind und die Kontrolle zuverlässig arbeitet.
Der Eingang ist stufenfrei, die Tür 92 Zentimeter breit. Das Gästebad ist nicht rollstuhlgerecht. Das ist der unangenehmste Satz auf dieser Seite und ein Punkt, an dem wir gerade planen. Fahrräder stellen Sie am Geländer links neben der Tür ab, dort stört niemand.
Karte funktioniert ab dem ersten Euro, Girocard, Visa, Mastercard und die üblichen Handy-Systeme. Trinkgeld auf Karte ist möglich und wird unter allen aufgeteilt, auch in der Küche. Gutscheine gibt es über jeden Betrag, gedruckt an der Theke, ohne Ablaufdatum. Hunde dürfen mit, bekommen Wasser und liegen unter dem Tisch, solange sie ruhig bleiben. An der Kuchentheke geht das aus hygienischen Gründen nicht.
Geöffnet ist Dienstag bis Sonntag von 8 bis 22 Uhr, montags ist Ruhetag. An Feiertagen gelten Sonntagszeiten, außer am 24. und 31. Dezember, an denen um 15 Uhr Schluss ist. Zwischen Weihnachten und Neujahr bleibt die Küche eine Woche geschlossen. Die genauen Tage hängen im Fenster und stehen oben im Banner dieser Seite.
Ein ehrlicher Hinweis: Wir haben keine Klimaanlage. An drei bis fünf Tagen im Sommer wird es drinnen unangenehm warm, und dann ist die Terrasse die bessere Wahl, auch mittags. Im Winter zieht es am Fenstertisch links, weshalb dort Decken liegen. Beides wissen wir, beides lässt sich in einem Altbau nur mit größerem Aufwand ändern.
Bis 16 Uhr, an jedem Öffnungstag. Es gibt keine verkürzte Wochenendregel und keinen Frühstücksschluss um elf. Wer um 15:40 Uhr hereinkommt, bekommt denselben Teller wie der Gast um acht. Ab 11:30 Uhr läuft parallel der Mittagstisch, was die Wartezeit in der Küche um etwa fünf Minuten erhöht. Wollen Sie in Ruhe frühstücken, kommen Sie unter der Woche vor 10 Uhr.
Für zwei bis drei Personen meistens nicht. Am Wochenende zwischen 10 und 13 Uhr lohnt es sich trotzdem, weil wir dann regelmäßig Gäste wegschicken müssen. Ab vier Personen bitten wir um eine Reservierung, ab sechs Personen brauchen wir zusätzlich eine grobe Vorbestellung. Reserviert wird telefonisch, per Mail oder an der Theke. Ohne Reservierung schreiben wir Sie auf eine Liste und schicken eine Nachricht, sobald der Tisch frei ist.
12,50 Euro. Darin enthalten sind ein Hauptgericht nach Wahl aus zwei Optionen, eine Tasse Suppe oder ein kleiner Salat und Wasser aus der Karaffe. Eines der beiden Gerichte ist immer vegetarisch. Die Karte hängt ab 10 Uhr im Fenster und steht ab 10:30 Uhr online. Ausgabe ist von 11:30 bis 14 Uhr. Kaffee und andere Getränke rechnen wir separat ab.
Ja. Zwei Frühstücksteller sind vegan, einer davon mit selbst gewürztem Rührtofu, und mittags ist an einem Tag pro Woche alles pflanzlich. Ein Frühstücksteller ist glutenfrei, das Brot dafür lagern wir getrennt und toasten es in einem eigenen Gerät. Bei Zöliakie sagen Sie bitte trotzdem Bescheid: In einer Küche mit offenem Mehl lässt sich Kontakt nicht vollständig ausschließen. Laktosefreie Milch, Hafer- und Sojamilch kosten keinen Aufpreis.
Ja, ab dem ersten Euro. Wir nehmen Girocard, Visa, Mastercard sowie Apple Pay und Google Pay. Ein Espresso für 2,40 Euro auf Karte ist völlig in Ordnung, dafür bekommt niemand einen schiefen Blick. Trinkgeld lässt sich auf der Karte hinzufügen und wird unter allen aufgeteilt, auch in der Küche. Bargeld geht selbstverständlich weiterhin.
Teilweise, und wir sagen genau, wo die Grenze liegt. Der Eingang ist stufenfrei, die Tür 92 Zentimeter breit, der Gastraum lässt sich mit dem Rollstuhl befahren, wobei zwischen den Tischen an vollen Tagen wenig Platz bleibt. Das Gästebad ist nicht rollstuhlgerecht. Ein Kinderwagen passt problemlos herein, im hinteren Bereich stellen wir ihn gern ab. Zwei Hochstühle stehen bereit, ein Wickeltisch hängt im Gästebad.
Ja, drinnen und auf der Terrasse. Wasser bekommt er ohne Nachfrage. Solange er unter dem Tisch liegt und ruhig bleibt, stört das niemanden. Direkt an der Kuchentheke geht es aus hygienischen Gründen nicht, dort bitten wir Sie, kurz eine Runde zu tauschen. An vollen Samstagen ist der Platz zwischen den Tischen knapp, für große Hunde ist die Terrasse dann angenehmer.
Unter der Woche gern, am Wochenende nur eingeschränkt. WLAN ist kostenlos, das Passwort steht auf der Tischkarte. Steckdosen gibt es an vier Tischen an der linken Wand. Samstags und sonntags zwischen 10 und 14 Uhr bitten wir an diesen Tischen nach zwei Stunden freundlich um den Platz, weil sonst die Rechnung für alle nicht aufgeht. Zwischen 14 und 17 Uhr können Sie so lange bleiben, wie Sie möchten.
Montags und dienstags ab 18 Uhr, für höchstens 55 Personen sitzend oder 80 stehend. Statt eines großen Buffets kochen wir drei Gerichte, die wirklich gut werden, plus Suppe und einen Nachtisch. Der Mindestumsatz liegt bei 1.200 Euro inklusive Getränke. Musik ist bis 23 Uhr möglich. Schreiben Sie uns zwei bis drei Wochen vorher, damit wir Personal einplanen können.
Mit der Bahn ist es am einfachsten: Die nächste Station in der Altstadt liegt vier Gehminuten entfernt. Mit dem Auto nutzen Sie am besten das nächstgelegene Parkhaus, denn die Straßen ringsum sind Anwohnerparken und werden zuverlässig kontrolliert. Ein Fahrradständer steht links neben der Tür. Für die genaue Adresse und die Karte schauen Sie in den Fußbereich dieser Seite.
Schreiben Sie kurz, wie viele Personen und wann. Wir antworten meist innerhalb von zwei Stunden und sagen ehrlich, wenn es an dem Termin eng wird.
Geschrieben von den Leuten, die morgens die Mühle einstellen und mittags am Pass stehen. Alle Preise, Zeiten und Abläufe auf dieser Seite stammen aus dem laufenden Betrieb und nicht aus einer Broschüre. Wenn sich etwas ändert, ändern wir zuerst diese Seite und danach die Karte im Fenster.
Veröffentlicht am 15. August 2026. Preise und Öffnungszeiten prüfen wir zum Ersten jedes Monats.